Nachrüstungen auf einem Campus stellen für Planer eine bekannte Herausforderung dar. Systeme werden oft über Jahrzehnte hinweg ausgebaut, was zu einer alternden Infrastruktur, unvollständiger Dokumentation und einem wachsenden Druck zur Verbesserung der Wassereffizienz führt. 

Die Universität Melbourne stand vor genau dieser Situation. Die historische Landschaft basierte auf einem fragmentierten Bewässerungsnetz, das nicht mehr den modernen Leistungsstandards entsprach.

Was passiert, wenn Bewässerungssysteme keine zentrale Steuerung haben?

Im Laufe der Zeit führten unabhängige Steuergeräte, alte Verkabelungen vor Ort und inkonsistente Zeitpläne zu Ineffizienzen im gesamten System. Das Problem war nicht nur der Wasserverbrauch. Es war das Gesamtkonzept. Ohne zentrale Steuerung, Durchflussüberwachung oder wetterbasierte Planung hatte das Team für die Außenanlagen nur einen begrenzten Überblick über mehr als 1.000 Zonen.

Entwurf eines einheitlichen Bewässerungssystems mit zentraler Steuerung und Durchflussüberwachung

Der Schwerpunkt der Neugestaltung lag auf Vereinheitlichung und datenbasierter Steuerung. Die Hydrawise® Software wurde zum Rückgrat des neu gestalteten Systems und ermöglichte eine zentrale Steuerung, wetterbasierte Anpassungen und Ferndiagnosen. HCC- und Pro-HC-Steuergeräte von Hunter wurden an 81 Standorten installiert und ersetzten verstreute Messpunkte durch eine einzige, skalierbare Plattform.

Auch Durchflussüberwachung und drahtlose Konnektivität spielten eine wichtige Rolle. Das HC-Durchflussmessgerät und die Wireless Valve Link-Technologie von Hunter erweiterten die Möglichkeiten des Systems und minimierten den Aushubaufwand sowie Beeinträchtigungen des Geländes. Dieser Ansatz schützte bestehende befestigte Flächen und historische Pflanzbereiche und verbesserte gleichzeitig die hydraulische Überwachung sowie die Leckageerkennung.

Intelligenteres Bewässerungsmanagement und langfristige Wassereffizienz

Das Ergebnis war mehr als ein modernes Bewässerungssystem. Es war ein intelligenteres Steuerungskonzept. Mit Durchflussdaten, Warnungen und zentraler Programmierung kann das Team nun die Leistung überwachen und schnell reagieren, wenn Probleme auftreten.  

An der Universität von Melbourne wurde mit Installation von Hunter-Technologie mehr getan, als nur Steuergeräte zu ersetzen. Mit ihr wurde die notwendige Infrastruktur für langfristige Wassereffizienz, eine klarere Systemüberwachung und eine skalierbare, campusweite Steuerung geschaffen. Darüber hinaus wurden damit Maßstäbe für eine durchdachte Bewässerungssanierung in komplexen institutionellen Umgebungen gesetzt.